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Barfuß gehen als Therapie? Ein Erlebnis für die Sinne

Während die Meisten für einen Sommerspaziergang oben herum luftig anziehen, packen sie ihre Füße oft in dicke Wanderschuhe. Haben Sie es jedoch schon mal „unten ohne“ versucht und sich auf nackten Sohlen auf den Weg gemacht?
Warum das Barfuß gehen so gesund sein kann!
Wir  laufen meist auf einem hartem Untergrund und tragen Schuhe, welche leider oftmals nicht richtig passen. Ganz anders als unsere Vorfahren.
Dies führt häufig zu einer einseitiger Belastung und die Fußmuskulatur wird dadurch geschwächt. Diese wird -  anders als beim Barfuß gehen - auf weichen Böden kaum beansprucht.
Die Folge: Die Fußmuskulatur verkümmert regelrecht. Das Gerüst aus zahlreichen Knochen, Sehnen und Bändern wird nicht mehr richtig zusammengehalten, und es können Fehlstellungen wie Hallux valgus entstehen. Wer dagegen öfters barfuß geht, kann Fußfehlstellungen vorbeugen oder sie gar lindern.

 

Wussten Sie...

 

 

... das der große Zeh die Hälfte unseres Körpergewichts trägt? Ist diese Zehe schief, nennt man diesen Zustand in der Medizin Hallux valgus genannt. Diese Fehlstellung sieht nicht nur unschön aus, es schmerzt auch und kann den gesamten Bewegungsablauf beeinträchtigen. Überwiegend sind Frauen betroffen. Der Grund:  Genetische Veranlagung, ein schwaches Bindegewebe. und die Deformationen durch hohe Absätze oder zu enge Schuhe.

Ist Barfußgehen eine Therapie?

Barfußgehen ist nicht gleich Barfußgehen, so die Experten. Oftmals stimulieren die Böden den Fuß nicht ausreichend. Optimal ist das Gehen ohne Schuhe nur dann, wenn der Untergrund uneben ist. Gehen Sie daher auf Wiesen, Wegen mit Kieseln oder an Stränden.

 

In Deutschland gibt es jede Menge Barfußpfade mit unterschiedlichen Bodenbelägen. Laufen Sie über Rinde, Häcksel, Mulch, Sägespäne, Traubenstiele, Heu, Stroh, Torf, Sand, Kies, Split, Gras oder Lehm, durch Wasser oder Schlamm. Häufig finden sich zudem Balanciermöglichkeiten, Fühl- und Riechstationen. Ihre Füsse werden durch den Barfußgang sanft massiert, Nerven und Muskeln stimuliert und geben Ihnen ein Gefühl wie auf Wolke 7.

Das sollten Sie beachten:

Laufen Sie nicht zu lange, legen Sie Pausen ein und übertreiben es zu Beginn bitte nicht. 

 

  • Menschen mit Durchblutungsstörungen oder Nervenschädigungen am Fuß sollten Überlastungen und mögliche Verletzungen vermeiden
  • Bei schwerwiegenden Fußfehlstellungen und Arthrose sprechen mit ihrem Arzt, ob Barfuß gehen für sie infrage kommt
  • Achten Sie  auf Ihren Gang, wenn Sie ohne Schuhe und Socken laufen
  • Setzen Sie den Fuß gerade auf, legen Sie das Gewicht nach vorne auf den Fußballen, um auf Unebenheiten zu reagieren
  • Schließen Sie mal die Augen und konzentrieren Sie sich auf Ihre Füße. Nehmen Sie den Untergrund bewusst wahr.
  • Passen Sie, wohin Sie treten. Für Füsse sind spitze Steine oder Dornen ziemlich unangenehm.
Barfuß laufen kräftigt Muskeln, Bänder und Gelenke, fördert die Durchblutung, trainiert motorische Fähigkeiten, und entlastet sogar Ihre Wirbelsäule. Ihre Fußreflexzonen werden stimuliert. Dadurch wird das Herz-Kreislauf-System und das Immunsystem angeregt.

Was ist für Kinderfüße zu beachten?

Vor allem bei Kindern sollten Sie darauf geachtet werden, dass sie regelmäßig ohne Schuhe laufen.Häufig werden Schuhe zu klein, ohne dass die Kinder es bemerken. Stoßen die Zehen dann über einen zu langen Zeitraum am Schuh an, kann das l zu einer Fehlstellung der Zehen führen. Prüfen Sie regelmäßig die Passform der Kinderschuhe und lassen Sie Ihre Kinder zwischendurch barfuß gehen lassen, wenn es das Wetter zulässt.

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