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Gesunde Füße – So gelingt es

Fußkrankheiten sind ein größeres Thema, als es auf den ersten Blick erscheint.
 
 
Unsere Füße bieten uns die Basis für Alltag, Sport und problemloses Fortkommen. Umso wichtiger ist es, sie zu pflegen und gesund zu halten. Dabei kommt es nicht nur auf Offensichtliches an, sondern auch auf eine ganze Reihe von Aspekten, die der breiten Masse nicht unbedingt bekannt sind. Neben der Pflege spielen vor allem die richtige Passung von Schuhen, ein Bewusstsein für eventuell vorhandene Probleme, wie auch eine gute Fußentwicklung bei Kindern und Heranwachsenden eine Rolle.
 
 
Verbreitete Probleme: Eine Bestandsaufnahme
Der menschliche Fuß ist kompliziert und vielschichtig aufgebaut. Er besteht aus 28 Knochen, 32 Muskeln und Sehnen, 107 Bändern und sieben Gelenken. Durch diesen Aufbau bieten sie sozusagen eine „breite Angriffsfläche“ für Schwierigkeiten.
 
 
Orthopädische Probleme
Probleme und Krankheiten an und in den Füßen sind in Deutschland weit verbreitet. Hierfür gibt es mannigfaltige Beispiele. Ein besonders prägnantes ist der sogenannte „Hallux valgus“, eine Schiefstellung des großen Zehs, der vielfältige Alltagsprobleme mit sich bringt. Hiervon sind etwas mehr als 12% der Deutschen betroffen. Zehenspreizer können hier Linderung und Abhilfe schaffen.
 
Neben dem Hallux valgus gibt es eine ganze Reihe anderer Fußkrankheiten wie zum Beispiel einen Gichtfuß, Hammer- und Krallenzeh, einen Klumpfuß oder einen Knick-Plattfuß.
Solche und ähnliche Leiden können zum einen Teil durch genetisch bedingte Fehlbildungen, durch mangelnde Fußpflege oder das falsche Schuhwerk, schlussendlich aber auch durch im Alltag oder beim Sport entstandene Verletzungen entstehen.
 
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Andere Probleme und Folgen für den Körper
Aber auch banalere Probleme wie Fußpilz oder Hühneraugen sind weitverbreitet. Zweitere entwickeln sich als Folge eines Übermaßes an Hornhautbildung. Solche Leiden sind allerdings eher temporär und lassen sich in vielen Fällen einfach umgehen oder beseitigen.
 
 
Neben Krankheiten an den Füßen selbst kann das falsche Schuhwerk oder ein ungesunder Gang auch Probleme an anderen Stellen des Körpers hervorrufen. Vor allem betroffen hiervon sind Rücken und Hüfte. Diese „Folgeprobleme“ lassen sich in oft durch ein hohes Bewusstsein für Fußgesundheit vermeiden.
 
 
Vorsorge und Vermeidung von Krankheiten
Um temporäre oder dauerhafte Fußleiden in den Griff zu bekommen und zu vermeiden, sollte auf mehrere Faktoren geachtet werden. Hierzu gehören vor allem: das richtige Schuhwerk, Bewegung und Ruhe sowie Pflege. Im akuten oder chronischen Beschwerdefall ein Arztbesuch.
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Die richtige Schuhgröße
Das Finden der richtigen Größe beim Schuhkauf kann viele Fußprobleme verhindern. Sind die Schuhe zu eng oder zu weit, erhöht sich das Risiko auf Fehlbildungen- und Entwicklungen der Füße. Auch für Hühneraugen können vor allem zu enge Schuhe verantwortlich sein.
 
 
Grund genug also, besonders auf die richtige Passform zu achten. Einerseits spielt bei der Größenauswahl der individuelle Tragekomfort, also das Bauchgefühl, eine entscheidende Rolle. Andererseits gibt es hierfür handfeste Richtlinien.
 
Für Erwachsene gibt es zum Herausfinden der richtigen Schuhgröße die Möglichkeit des Messens und den darauffolgenden Abgleich mit einer Schuhweitentabelle. Relevant für diese Maßeinheiten ist immer die umfangreichste Stelle des Fußballens. Für die richtige Durchführung der Messung gelten verschiedene Kriterien, unter anderem sollten die Füße parallel auf dem Boden stehen und auch unbekleidet sein.
 
Wie aber verhält es sich bei Kindern und Heranwachsenden? Vor allem im Kindesalter ist eine richtige Passung der Schuhe für eine gesunde Entwicklung der Füße unabdingbar. 
 
Vor allem für Kinder wurde zur Feststellung der richtigen Maße ein besonderes System, genannt WMS, entwickelt. Hieran können sich Eltern sehr genau orientieren. Besonders wichtig ist dies, da Kinder ein noch bei Weitem nicht so gut ausgebildetes Tragegefühl wie Erwachsene oder reifere Jugendliche besitzen.
 
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Das richtige Maß an Bewegung und Pausen
Passen die Schuhe perfekt und bieten Tragekomfort, ist dies eine gute Grundvoraussetzung für gesunde Füße. Das Tragen des richtigen Schuhwerks alleine reicht jedoch nicht aus, um den Füßen die nötige Schonung zu geben. Vielmehr kommt ein weiterer Faktor hinzu: Die alltägliche Tragedauer.
 
 
Wie bei jedem anderen Teil unseres Körpers auch führt gerade einseitige Anstrengung zur Ermüdung. Diesen Umstand kennt einjeder von einem ausgiebigen Fitnesstraining. Für die Füße ist das Tragen von Schuhen eine Grundbelastung, die Ermüdungs- oder Ausfallerscheinungen mit sich bringt.
 
 
Daher empfehlen Fußspezialisten, auch den Füßen regelmäßige Ruhepausen von der Belastung durch Schuhwerk zu geben. Durch diese Regenerationszeiträume wird einerseits das Gehen angenehmer, andererseits sinkt das Risiko von Überlastungserscheinungen und daraus resultierenden Verletzungen. 
 
 
Andererseits tut Bewegung den Füßen gut. Wie jeden anderen Muskel auch kann die Kräftigung durch regelmäßige Beanspruchung einen Fuß stärken und besser für seine Alltagsaufgaben rüsten. Wird er zu wenig beansprucht, verliert der Fuß Kraft und sozusagen seine Routine. Es ist also für das Erreichen einer dauerhaften Fußgesundheit unabdingbar, auf ein gesundes Maß an Ausgewogenheit zwischen Belastung und Pausen zu achten.
 
 
Fußpflege
Laut dem Gehwolreport des Jahres 2016 halten nur 62 Prozent der Befragten eine gute und richtige Fußpflege für wirklich bedeutsam. Bedenkt man, dass Fußkrankheiten weit verbreitet sind, ist dies eine erstaunlich geringe Zahl. Dabei existieren einige durchaus zielführende und gegen Fußleiden wirksame Methoden der Pflege.
 
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Einerseits gibt es die Möglichkeit zu einer Pediküre, hier wird vor allem Hornhaut entfernt und allgemein auf ein gepflegtes Erscheinungsbild des Fußes hingearbeitet. Eine Pediküre hat einen im Kern eher kosmetischen als medizinischen Anspruch, ähnlich wie die Pflege der Fingernägel, genannt Maniküre.
 
Auf der anderen Seite kann ein Podologe eine medizinische Fußpflege durchführen.
 
Hierbei werden Hühneraugen entfernt oder eine Behandlung von Pilzen vorgenommen. Zudem wird ein Podologe häufig auch beratend tätig, sei es in Bezug auf die richtigen Schuhe oder verschiedene Möglichkeiten der Selbstpflege. 
 
Fußpflege entspricht also einer Art Vorsorge. Beide möglichen Varianten können und sollten auch ohne akutes Leiden in Anspruch genommen werden. Vor allem der Gang zum Podologen in regelmäßigen Abständen, ähnlich wie zu einer Kontrolle bei einem Zahnmediziner oder Augenarzt, bietet eine substanzielle Prävention gegen eine Vielzahl von „kleineren“ Fußkrankheiten.
 
 
Ärztliche Hilfe
Treten akute oder wiederkehrende Beschwerden auf, ist ein Gang zum Arzt zu empfehlen. Je nach Art des Leidens können hierfür unter anderem Hautärzte, Neurologen, Orthopäden oder ein Fußchirurg infrage kommen. Auch der Besuch des Hausarztes kann in vielen Fällen Klärung der Ursachen sowie eine Lösung des Problems mit sich bringen.
 
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Vor allem bei Verletzungen sollte frühzeitig ärztliche Hilfe beansprucht werden. Ist zum Beispiel ein Zeh gebrochen und wird falsch getaped oder allgemein nicht richtig behandelt, besteht das Risiko, dass er schief zusammenwächst.
Ein solches Problem ist dann in vielen Fällen nur durch eine Operation zu beseitigen.
 
 
Auch bei anderen orthopädischen Problemen wie dem Hallux valgus hilft der Gang zu einem Arzt. Bei einigen Krankheiten kann eine ärztliche Behandlung unabdingbar sein. Daher gilt bezogen auf Fußleiden die Faustregel: Lieber einmal zu häufig einen Arzt aufsuchen, als einmal zu wenig.
 
 
Fazit
Die Gesundheit der Füße ist ein Thema, das selten im Fokus der Öffentlichkeit steht, aber umso bedeutsamer für ein allgemeines Wohlbefinden und einen funktionierenden Alltag ist. Bei ihrer Herstellung und Erhaltung kann ein bewusstes Verhalten, sei es beim Kauf der richtigen und passenden Schuhe oder dem ausreichenden Maß an Bewegung und Pausen helfen.
 
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Zudem gibt es durch Profis wie Ärzte, Fußpfleger und Podologen viele Möglichkeiten, vorbeugend tätig zu werden oder bereits vorhandene Krankheiten der Füße zu kurieren. Regelmäßige Vorsorge durch einen Podologen kann dabei einen durchaus zentraler Faktor darstellen.

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